Sonntag,
25. Juni 2017

Das WDR-Kriminal-Hörspiel im Goldmann Verlag

Eine vom Autor und der Agentur Network! herausgegebene Hörspiel-Edition
mit 100 Titeln

»Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.« Mit diesem Zitat von Victor Hugo startete in den 90er Jahren eine aufsehenerregende, erfolgreiche und richtungsweisende Hörspieledition, die auch wesentlich zum derzeitigen Hörbuch-Boom beigetragen hat. In der Münchner Kreativagentur Network! wurde die Idee einer neuen Kriminalhörspielreihe geboren, die schließlich gemeinsam mit dem Westdeutschen Rundfunk in Köln realisiert wurde. Der Grundgedanke von Rüdiger Liedtke und der Agentur war, die hochklassig produzierten und besetzten Kriminalhörspiele des Westdeutschen Rund-funks als Kassetten oder CDs zu einem günstigen Preis auf den Markt zu bringen. Ziel war es, den Autofahrer anzusprechen, Autofahrten durch spannende Unterhaltung zu »verkürzen«, Wartezeiten sinnvoll zu unterbrechen, Urlaubsreisen akustisch zu bereichern.

Die Hörspiel-Produktionen des WDR zeichnen sich aus durch ein Höchstmaß an inhaltlicher und technischer Qualität, an exklusiv erstellten Drehbüchern erst-klassiger Autoren, durch aufwendige Inszenierungen und durch die Mitwirkung hervorragender Schauspieler als Sprecher. War es zuvor aus urheberrecht-lichen Gründen und aufgrund der Statuten der öffentlich-rechtlichen Sender kaum möglich, diese aufwendigen Produktionen in Lizenz außerhalb der Radioausstrahlung einem größeren Hörerpotential zugänglich zu machen, so gelang es den Herausgebern erstmals, zahlreiche Hörspiel-Lizenzen zu erwerben, um die Stücke im Rahmen einer neuen Marketing-Strategie an ein erweitertes Publikum zu bringen.

Ziel der Hörspiel-Edition war es auch, das Wort der ständig zunehmenden Musikberieselung entgegenzusetzen, den fremdbestimmten Klangtapeten und Musikteppichen, die einen tagein, tagaus bedudeln, mit einem anspruchsvollen und gleichzeitig spannenden Programm entgegenzutreten. Der Hörer sollte unabhängig werden von festen Sendeplätzen und Reichweiten, von er-zwungenen (und frustrierenden) Wartezeiten, die einem das Gefühl vermitteln, wertvolle Lebenszeit nicht sinnvoll nutzen zu können (beispielsweise durch die immer längere Verweildauer im Auto). Das Hörspiel kann flexibel gehandhabt werden. Der Hörer wird zu seinem eigenen Regisseur und Dramaturg. Er gestaltet seine Freizeit selbst. Durch spannende Unterhaltung, zu einem Zeitpunkt, den er bestimmt.

Unter den Slogans »Bei Einschub Mord!« und »Kriminalhörspiele ... todsicher gegen Langeweile « umfaßte die von Rüdiger Liedtke und der Agentur Network! mit dem WDR und dem Münchner Goldmann Verlag herausgegebene Kriminal-Hörspiel-Edition rund 100 Titel.

Hörspiele

Jens Hagen: Wegelagerer.
Ein tödlicher Unfall, Eifer-
sucht, und schließlich Mord...
Nikolai von Michalewsky: Gastspiel in Venedig.
Ein Schau-
spieler in Geldnot läßt sich auf ein tödliches Spiel ein...
Conny Lens: Der Schleimer.
Gemeiner Telefonterror und ein Spiel auf Leben und Tod...
Gerhard Herm: Weiße Amseln müssen ster-
ben.

Ein Glücks- spieler, ein Killer und das organisierte Verbrechen...
Stefan Richwien und Maria Sonner: Suchen Sie Paul Kos-
lowski.

Ein Industri-
eller, eine Entführung und eine hohe Lösegeld- forderung...
Martin Walser: Zorn einer Göttin.
Eine leiden-
schaftliche Affäre, ein wertvolles Gemälde und sehr viel Geld...
 
Hörspiele

Michael Koser: Das schauer- erregende Abenteuer im Orint- Express.
Eine männliche Leiche im Damenwasch-
raum und ein geheimnis- voller Sarg...
-ky: Ein Schmarotzer weniger.
Ein Toter im Sozialamt und ein eiskalter Amtsleiter...
-ky: Schotts letzte Fahrt.
Eine Leiche im Zug und alles sieht nach Rache aus...
Bernd Grashoff: Abgewertet.
Alles sieht nach Selbst-
mord aus. Doch die Spuren deuten auf Mord...
Hans Kasper: Der ermordete Kranich.
Morde in einer französischen Kleinstadt. Lebenslänglich für den Massenmörder. Da bekommt er in der Zelle Besuch...
Ivor Wilson: Gefährliche Erbschaft.
Ein Toter, eine hohe Versiche- rungssumme und eine teuflische Falle...